Termine in diesem Monat

Bezirksjugendausschuss
10. 02. 2012
Ort: Gewerkschaftshaus, Nürnberg
Aktivenkonferenz "Sozial unruhig"
11. 02. 2012
Ort: Südpunkt, Nürnberg
DGB im Schnee - Wintercamp
01. 03. 2012 - 04. 03. 2012

weitere Termine


Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Der Abschlussbericht kommt nach fünfjähriger Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Überprüfung des Jugendarbeitsschutzgesetzes zum Ergebnis, dass es keinen relevanten Veränderungsbedarf beim Jugendarbeitsschutzgesetz gibt. Damit wird die Arbeit der DGB-Jugend mit ihrer Kampagne "Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz" deutlich bestätigt.

Zum Abschlussbericht geht es direkt hier lang.

Wer lieber eine Zusammenfassung bevorzugt, findet hier eine Übersicht der DGB-Jugend Bayern:
Download [PDF, 271KB]

 

Hände weg!

Auf der Aktionsseite der DGB-Jugend "Haende-weg" gegen den Abbau des Jugendarbeitsschutzes findest du viele Informationen rund um das Thema.

Postkartenaktion

Hier könnt ihr euch die Postkarten der DGB-Jugend-Aktion "Hände weg vom JArbSchG" herunterladen. Ausdrucken, verschicken, fertig!


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Jugendarbeitsschutz

Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz!

Im September beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: die Ausbildung. Nicht wenige von ihnen sind zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig. Zum Schutz dieser jungen BerufseinsteigerInnen unter 18 Jahren vor gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz und vor Überlastung hat der Bundestag vor 51 Jahren am 9. August 1960 das erste Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.

Die DGB-Jugend spricht sich vehement für den Erhalt und den Ausbau bestehender gesetzlicher Schutzbestimmungen aus. Wir fordern einen wirkungsvollen Jugendarbeitsschutz und lehnen alle Vorschläge zu seiner Einschränkung ab.

Einige Landesregierungen und Teile der Bundesregierung sehen das offenbar anders. Letztere hat mit ihrem Koalitionsvertrag erste Fakten geschaffen. Darin  findet sich unter der Überschrift "Tourismus" der Satz: ?Ausbildungshemmnisse im Gastgewerbe werden durch ein flexibleres Jugendarbeitsschutzgesetz abgebaut.? Eine derartige Diffamierung des Jugendarbeitsschutzes als "Ausbildungshemmnis" muss scharf zurückgewiesen werden.

Das sieht auch der Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe so, der im Sommer 2011 veröffentlicht wurde. "Der Jugendarbeitsschutz in Deutschland hat ein hohes Niveau. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe setzt sich dafür ein, dieses hohe Niveau zur Sicherheit und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Arbeit zu erhalten. Insbesondere wird eine Erweiterung der Nachtarbeit und eine stärkere Ausdehnung der Arbeitszeit nicht befürwortet". Damit wird die Arbeit der DGB-Jugend mit ihrer Kampagne "Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz" deutlich bestätigt.


Informier dich: Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz!
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